Ïîêàçàòü ñîîáùåíèå îòäåëüíî
post #24 Ñòàðûé 13.11.2011, 23:22
Ïî óìîë÷àíèþ
13:08
O Tannenbaum geht auf den Text des von Melchior Franck verfassten schlesischen Volksliedes Ach Tannenbaum aus dem 16. Jahrhundert zuruck. Georg Buchmann gibt in seinen Geflugelten Worten mit dem Lied Es hing ein Stallknecht seinen Zaum eine noch altere Quelle an. In diesem Lied war bereits zwischen 1550 und 1580 die folgende Strophe enthalten:
O Tanne, du bist ein edler Zweig,Du grunest Winter und die liebe SommerzeitWenn alle Baume durre seinSo grunest du, edles TannenbaumeleinJoachim August Zarnack (1777–1827) schrieb in Anlehnung an dieses Lied 1819 O Tannenbaum als tragisches Liebeslied, in dem der bestandige Tannenbaum als sinnbildlicher Gegensatz zu einer untreuen Geliebten benutzt wird.
Zum Weihnachtslied wurde es erst, nachdem der Leipziger Lehrer Ernst Anschutz (1780–1861), unter Beibehaltung von Zarnacks erster Strophe, 1824 die heute bekannten Verse zwei und drei hinzufugte. In denen ist nur noch vom Baum die Rede. Das Aufstellen von Tannen als Weihnachtsbaume war inzwischen ein Brauch zum Fest geworden. Die zweite Zeile des Liedes hie? ursprunglich „Wie treu sind deine Blatter“, da das Liebeslied einen Kontrast zwischen der Treue des Baumes und der Untreue der Geliebten bildete. Auch in Anschutz’ Weihnachtslied blieb das zuerst unverandert, jedoch wurde der Text „Wie grun sind deine Blatter“ im 20. Jahrhundert besser bekannt.[1]
Die Melodie ist eine seit dem 16. Jahrhundert bekannte Volksweise, die unter anderem als Es lebe hoch der Zimmermannsgeselle schon vor 1799 gesungen wurde und ebenfalls als Studentenlied Lauriger Horatius popular war.
Donhauser
Guest
Ñîîáùåíèé: n/a
Îòâåòèòü ñ öèòèðîâàíèåì